Warum fühlt es sich
so sch…. an?

Wenn wir unsere Meinung äußern, dann meist mit Rückendeckung. Durch die KollegInnen, den Stammtisch, die Mitdemonstranten, die Fraktion oder die Leute in meiner Filterblase, die denselben Hashtag teilen.
Wir glauben, dass es Zeit ist, wieder offen zu sprechen. Einzeln und ungeschützt, laut und deutlich. Und zwar dort, wo andere uns sehen und hören. Wo wir sie konfrontieren können mit unserer Meinung. Wo wir sie irritieren und rausholen aus der Alltagsroutine, zum Nachdenken auffordern und zum Gespräch einladen. 
Im Hier und Jetzt. Direkt und ungefiltert. 

Wie kann es sein dass wir uns schlecht, peinlich und unsicher fühlen wenn wir mit einem Plakat für ein wichtiges Umweltthema irgendwo an der Strasse stehen und uns gut und stark – wenn wir mit einem riesigen Fahrzeug durch unser urbanes Stadtbild cruisen (oder im Stau stehen)?
Ich vergleiche es gerne mit dem Partyknaller Karaoke der für sich viele Partygäste als unüberwindbares GesangsEvent darstellt zumindest bis die 6 Bier und 2 Kurze intus sind. Damit will ich nicht sagen dass es besser wäre mit einem gewissen Pegel aber wahrscheinlich “leichter” für den ein und anderen so für etwas zu stehen (keine Anleitung für Kids denn die können es auch so!).
Was will ich mit diesem Vergleich sagen: Der Mensch ist nicht instinkt gesteuert, sonst würde er sich mehr um wesentliches kümmern sondern sein handeln ist von gesellschaftlich “Werte” geprägt.
Und genau da sollten wir ansetzen und uns lösen und direkt dem Gegenüber ins gesicht schauen.


Auf der Demo zum Kohleausstieg in Berlin

Ü50 auf der F4F in Berlin

Als Ü50 jähriger unter so viel Jugend hat beeindruckt, läßt einen aber auch fühlen dass von “mir” mehr erwartet wird. Recht so, denn als erste Generation ohne Gewalt und “Verzicht”, als Glückskind der 70er und 80er hätten ich mehr nachhaltiges Engagement für Umwelt und seine weitreichenden Folgen zeigen können. Ich hoffe nur der Rausch der Jugend hält an und der Kater lässt auf sich warten, denn Politik reagiert in der Regel nach fallenden Umfragewerten und auf Druck der Wirtschaft und weniger durch Proteste, dass musste auch meine Generation erfahren.

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